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29.11.2017

Neue Strahlanlage - Projekt erfolgreich abgeschlossen

Die neue Strahlanlage bringt für die Kunden von Kurtz Ersa eine kürzere Durchlaufzeit bei verbesserter Oberflächenqualität mit sich (Foto: Kurtz Ersa).

>KURTZ ERSA: Projekt erfolgreich abgeschlossen Das konnte das Projektteam „Neue Strahlanlage“ im Frühling 2017 nach etwa zwei Jahren Laufzeit vermelden. Die Smart Foundry erreicht damit einen weiteren Meilenstein und ist nun in der Lage, das komplette Teilespektrum effektiv und deutlich schneller zu strahlen. Für die Kunden bringt das eine kürzere Durchlaufzeit bei verbesserter Oberflächenqualität mit sich.

Nachdem Hallenbau und Dachabdichtungsarbeiten nach den Wintermonaten abgeschlossen waren, drehten sich Ende März erstmals die Schleuderräder, die von acht Turbostrahlturbinen angetrieben werden. In der neuen Strahlanlage können bis zu 16 t Guss gleichzeitig bei einem maximalen Traubendurchmesser von 4 m gestrahlt werden. Die neue Strahlanlage löst damit die bestehende Maschine ab, deren Leistungsfähigkeit mit größeren Bauteilabmessungen und höheren Anforderungen an die Oberflächengüte an die Grenzen gekommen war.

Mit der neuen Anlage bieten sich für die Smart Foundry neue Möglichkeiten, um komplexe Kundenteile je nach Anforderung zu behandeln. Je nach Bauteilkonstruktion werden die acht Schleuderräder einzeln angesteuert und Zeitintervalle für die Behandlungsschritte Entsanden und Strahlen definiert. Dadurch stellt sich für jedes Bauteil nach Ablauf der Prozesszeit die geforderte Oberflächengüte ein – und das ressourcenschonend, da das Strahlgut ausschließlich auf das Bauteil abgeworfen wird.

Die Strahlanlage wurde in direktem Anschluss an die bestehenden Produktionsanlagen in beengten Verhältnissen errichtet. Bei der Auslegung des Prozesses war daher Kreativität gefragt. Um maximale Kapazität bei optimalem Teiledurchlauf zu erreichen, entschied man sich für eine Krananlage, die einen Hallenwechsel ohne Absetzen der Gussteile ermöglicht. Damit konnte die Anlage ideal in den Materialfluss integriert werden, ohne den laufenden Betrieb während der Bauarbeiten zu beeinflussen.

www.kurtzersa.de