Aktuelles aus der Branche

23.02.2021
erschienen in GIESSEREI Heft 3|2021

Ausbildungsumfang bleibt trotz Krise gleich

In der Ausbildungswerkstatt bearbeitet ein Azubi ein Werkstück. Der Werkstoffexperte Trimet hält sein bisheriges Ausbildungsengagement aufrecht (Foto: trimet).

> TRIMET: Die Trimet Aluminium SE bildet weiter im Umfang der Vorjahre aus. Auch in diesem Jahr bietet der Werkstoffhersteller an vier Produktionsstandorten in Deutschland jungen Menschen insgesamt 35 Ausbildungsplätze für kaufmännische und technische Berufe. Die Mehrzahl der Stellen für den Ausbildungsstart im Spätsommer ist bereits besetzt.

Für die Auswahl ihres Nachwuchses nimmt sich die Trimet viel Zeit, die Gespräche mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten beginnen bereits im Oktober des Vorjahres. Die sorgfältige Vorbereitung kommt beiden Seiten zugute. Schließlich werden Trimet-Azubis nach Abschluss ihrer Ausbildung vom Familienunternehmen übernommen. Diesem Prinzip will das Unternehmen auch in Zukunft folgen. „Wir versorgen unsere Kunden weiter im vollen Umfang mit Aluminium. Für diese Verlässlichkeit sorgen unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um Kontinuität zu sichern, bleiben wir dem Grundsatz treu, unseren Nachwuchs selbst auszubilden“, sagt Philipp Schlüter, Vorsitzender des Vorstands des Unternehmens.

Bei Trimet in Deutschland absolvieren derzeit 98 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung. Für den Ausbildungsstart im Jahr 2022 stellt sich das Unternehmen auf einen aufwendigeren Auswahlprozess der Bewerberinnen und Bewerber ein. Grund ist der, dass derzeit Berufsinformationsveranstaltungen und Praktika kaum möglich sind, und die Schulabgänger des kommenden Jahres ihre Berufswahl daher mit weniger Vorkenntnissen treffen müssen.

www.trimet.eu