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6.12.2016
erschienen in GIESSEREI Heft 12|2016

25 Jahre gesamtdeutsche Gießerei-Industrie

Mario Mackowiak, Vorsitzender des BDG-Landesverbandes Ost, hielt in Chemnitz eine Rede zur Erinnerung an die Vereinigung der ost- und westdeutschen Gießereiverbände vor 25 Jahren. Diesem Ereignis ist jetzt auch eine Stele im Industriemuseum gewidmet. Foto: BDG/Rölke

> VEREINIGUNGSJUBILÄUM: Vor einem Vierteljahrhundert organisierten sich die Gießereien der ehemaligen DDR auf Verbandsebene und ebneten damit den Weg in die neue gesamtdeutsche Industrielandschaft. Der Fusionierung des Deutschen Gießereiverbands in der DDR e. V. mit dem Deutschen Gießereiverband e.V. (DGV) vor 25 Jahren wurde mit einem feierlichen Akt im Industriemuseum Chemnitz Anfang November gedacht. Bereits im April 1990 vereinigten sich die 84 Eisen- und Nichteisengießereien sowie drei Modellbaubetriebe zum Deutschen Gießereiverband in der DDR e. V. Im Verlauf des Jahres 1990 leitete dieser eingetragene Verein in enger Abstimmung mit dem damaligen Deutschen Gießereiverband e.V. aus Düsseldorf die Überführung in den Deutschen Gießereiverband – Landesverband Ost – ein. Amtlich wurde die Überführung vor nunmehr 25 Jahren. Am 1. 1.1991 entstand unweit des heutigen Industriemuseums in Chemnitz der Landesverband Ost im Deutschen Gießereiverband, der mittlerweile zum Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e. V. (BDG) fusioniert ist. Aus diesem Anlass wurde im Rahmen des Ostdeutschen Gießereitages am 4. November 2016 im Industriemuseum Chemnitz eine Stele eingeweiht. Grußworte sprachen Mario Mackowiak, Vorsitzender des Landesverbandes Ost und Geschäftsführer der Keulahütte Krauschwitz, und Max Schumacher, Sprecher der BDG-Hauptgeschäftsführung.

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