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27.08.2018
erschienen in GIESSEREI Heft 9|2018

Hochtechnologie-Auftrag für Eisengießerei

Gießer an einem Schmelzofen in Torgelow. Die Eisengießerei hat mit einem Auftrag über Abschirmsegmente für das CERN-Institut in Genf ihre Abhängigkeit von der Windkraft verringert (Foto: Eisengießerei Torgelow)

> EISENGIESSEREI TORGELOW: Die Eisengießerei Torgelow aus der gleichnamigen Stadt in Mecklenburg-Vorpommern hat ihren ersten Auftrag aus dem Hochtechnologie-Sektor erhalten. Der Auftraggeber ist das CERN-Institut in Genf, welches sich seit 1949 mit Nuklear- und Teilchenphysik beschäftigt.

Bekannt ist das CERN unter anderem durch die Erforschung der „schwarzen Materie“ und für ihren großen Teilchenbeschleuniger. Für diesen benötigt das CERN spezielle Abschirmsegmente, die eingesetzt werden, um während Reparatur- und Wartungsarbeiten einen unterbrechungsfreien Forschungsbetrieb zu gewährleisten. „Die Mitarbeiter der Eisengießerei Torgelow konnten vor allem durch hohes technologisches Verständnis, überlegene technische Konzeption und absolute Qualitätsfähigkeit gegenüber der europäischen Konkurrenz punkten und unseren neuen Kunden CERN überzeugen“ so Geschäftsführer Peter Krumhoff. „Wir haben mit diesem Auftrag einen wichtigen Schritt in neue Marktsegmente getan und damit – nach dem erfolgreichen Einstieg in das Großmotorengießen – unsere Abhängigkeit von der Windenergie weiter verringert“.

In einer Pressemitteilung der Eisengießerei heißt es, dass Großgussbetriebe wie Torgelow unter den seit 2016 veränderten politischen Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sowie dem Wettbewerb mit chinesischen Billiganbietern leiden.

www.eisengiesserei-torgelow.de