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28.10.2019

Neues Produktionswerk in der Slowakei im Bau

Zum Spatenstich am 23. August 2019 in Kechnec waren neben Mitarbeitern und Führungskräften des Kunden und der Handtmann Unternehmensgruppe auch lokale Vertreter aus Bildung und Politik zu Gast (Foto: Handtmann).

> HANDTMANN: Der Geschäftsbereich Leichtmetallguss der Handtmann Unternehmensgruppe vergrößert seine Produktionskapazitäten mit einem Neubau in Kechnec (Slowakei), rund 20 Kilometer vom bestehenden Handtmann-Werk in Košice entfernt. Am 23. August 2019 fand der Spatenstich für die neue, erweiterbare Fabrik für Aluminiumdruckguss sowie mechanische Bearbeitung statt. Sie soll bereits 2020 in Testbetrieb gehen und 2021 die Produktion aufnehmen. Handtmann investiert insgesamt 90 Mio. Euro in den Neubau.

In der ersten Ausbaustufe entsteht eine Halle mit 210 Metern Länge, 18 000 Quadratmeter Grundfläche, aufgeteilt in drei Hallenschiffe. In der Gusshalle finden sechs Druckgießmaschinen mit einer Schließkraft von je 3200 Tonnen Platz. Im zweiten Hallenschiff werden Maschinen für die mechanische Bearbeitung der gegossenen Teile installiert. Das dritte Hallenschiff steht für Logistikflächen und Unterstützungsbereiche wie Qualitätsprüfung, Instandhaltung, Medien- und Energieversorgung zur Verfügung. In den modular aufgebauten Grundriss ist viel Erfahrung von internen und externen Spezialisten eingeflossen. Daneben baut Handtmann ein Büro- und Sozialgebäude, in dem sich Kantine, Pausen- und Umkleideräume befinden. In der ersten Ausbaustufe sollen in Kechnec ca. 160 Mitarbeiter beschäftigt werden. Notwendig wurde der Neubau durch den Großauftrag eines internationalen Automobilzulieferers. Bis zu 800 000 Kupplungsgehäuse für eine neue Generation von frontangetriebenen Fahrzeugen wird Handtmann künftig in Kechnec gießen und bearbeiten. Das neue Werk befindet sich auf Wunsch des Kunden in der unmittelbaren Nachbarschaft zu dessen Produktionsstätte. Handtmann hatte das Grundstück bereits 2006 erworben, um eine entsprechende Fläche vorhalten zu können.

Das Handtmann-Projektteam arbeitet mit einem engen Zeitplan, wie bei Aufträgen dieser Art üblich. Bereits rund ein Jahr nach dem Spatenstich soll die Halle soweit fertiggestellt sein, dass der Anlagenaufbau starten kann. Der erste Abguss am neuen Standort soll ebenfalls schon 2020 stattfinden, um den Kunden frühzeitig mit entsprechenden Erprobungsteilen zu versorgen. 2021 soll dann die reguläre Produktion starten.

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