2.02.2016

Karriereziel: technischer Beruf

Martina Winkler und die Gießereitechnik – zwei, die sich gesucht und gefunden haben. Die junge Frau forscht im Gießereilabor Aalen – eine Aufgabe, die sie reizt.

Warum haben Sie sich für ein Studium an der Hochschule Aalen entschieden?
Die Hochschule Aalen arbeitet sehr praxisorientiert. Jeder Fachbereich hat beispielsweise ein eigenes Labor. Das kommt mir beim Lernen sehr entgegen. Außerdem fand ich es angenehm, in kleineren Gruppen zu studieren als mit mehreren hundert Leuten, wie es an anderen Hochschulen der Fall ist.

Was zeichnet Ihrer Ansicht nach das Gießereilabor Aalen aus?
Zum einen natürlich die moderne Ausstattung über alle Bereiche des Gießens hinweg. Außerdem kommt uns zugute, dass das Gießereilabor früher einmal ein Parkhaus war. So haben wir hier heute sehr viel Platz. Und ich schätze das gute kollegiale Verhältnis. Es gibt eine Kernmannschaft – so eine Konstante tut gut.

Was gefällt Ihnen an der Forschung?
Ich mag die Kombination aus Schreibtischarbeit und praktischer Arbeit im Gießereilabor. Zu sehen, wie aus flüssigem Metall ein fertiges Gussteil wird, und herauszufinden, wie Ursache und Wirkung zusammenhängen, finde ich immer wieder spannend. Außerdem lerne ich ständig neue Menschen kennen, sei es im Gießereilabor oder wenn ich zu Veranstaltungen reise. Wie hat Ihre Familie auf Ihren Berufswunsch reagiert? Meine Familie hat mich immer unterstützt. Im Reifenhandel meines Vaters durfte ich ja als Kind schon mithelfen. Ich bin die erste in der Familie, die studiert hat. Meine ältere Schwester hat einen ganz anderen beruflichen Weg eingeschlagen, sie ist Zahnarzthelferin.

Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade forschen?
Ich treibe gerne Sport: Laufen und Zumba beispielsweise. Und ich koche und backe sehr gerne. Wenn ich mich mal verbrannt habe, dann passiert das meistens beim Backen oder Kochen und nicht am Gießofen. Ab und an spiele ich auch noch Klarinette.

gta.htw-aalen.de

Zum Fachbeitrag über die Hochschule Aalen