1.03.2016
erschienen in GIESSEREI Heft 3|2016

Quadriga und Berliner Bären

Kunstguss aus dem Herzen von Berlin

In einer Kulturserie des Fernsehsenders Arte wird die Berliner Bronzegießerei Noack vorgestellt. Seit 1897 werden in der Gießerei die Arbeiten renommierter Künstler gegossen. Zahlreiche bekannte Kunstobjekte stammen aus dem Berliner Traditionsbetrieb, z. B. der Goldene Bär – das weltweit bekannte Preisobjekt der Berlinale.Kunst ist eine wichtige Säule in jeder Gesellschaft, spiegelt sie doch die Geschichte, die Gedanken und Schaffenskraft der Menschen wider, die in ihr leben. Dabei spielt die intellektuelle Ebene aber die primäre Rolle, nicht der eigentliche Herstellungsprozess des Kunstobjekts. Der kann aber sehr interessant sein, was eine Reportage vom Fernsehsender Arte eindrucksvoll zeigt.Die traditionsreiche Bildgießerei Hermann Noak wird mittlerweile in der vierten Generation von Hermann Noack jr. geleitet. In der Gießerei werden ausschließlich Kunstwerke hergestellt, die teilweise internationale Bekanntheit erlangt haben. Zahlreiche Kunstobjekte der Gießerei – die direkt am Ufer der Spree gelegen ist – zieren auch das Stadtbild von Berlin. Durch die Neuherstellung prominenter Denkmale, wie der Quadriga von Schadow, des Gusses der Berliner Bären nach dem Entwurf von Renée Sintenis oder der Restaurierung der Viktoria von Friedrich Drake auf der Siegessäule, hat die Bildgießerei das Berliner Stadtbild mit geprägt und bewahrt.Die multimediale Webreportage von Arte nimmt den Besucher mit auf eine Reise durch den Betrieb und die Stadt Berlin und zeigt, wie interessant die Herstellung von Kunstguss sein kann.

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