20.09.2018
erschienen in GIESSEREI Heft 9|2018

Daten sind der Rohstoff der Zukunft

„Die kognitiven Sensor- und Augmented Reality (AR)-Systeme und Machine Learning-Konzepte des Fraunhofer Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) in Saarbrücken erschließen neue Märkte und erweitern die Bandbreite der Potenziale für die Zerstörungsfreie Prüfung“, heißt es im neuen Imagefiilm des Fraunhofer-Instituts.

Und tatsächlich: Während heute bereits vom Fraunhofer IZFP entwickelte Sensoren z. B. für die Sicherheit von Hochgeschwindigkeitszügen sorgen und so feinste Haarrisse und Materialfehler rechtzeitig entdecken können, arbeitet das Institut bereits am automatisierten Einsatz von Sensoren, der künftig auf kognitiven Systemen aufbauen soll. Diese sollen alle Bauteile auf ihrem gesamten Lebenszyklus begleiten und prozessrelevante Daten zu Material- und Produktveränderungen intelligent erfassen.

Deshalb ist der automatisierte Einsatz von Senoren für das Fraunhofer IZFP nicht nur wichtig für die Qualitätsprüfung von Bauteilen, sondern auch für den Einsatz sogenannter Machine Learning Systeme. Sie ermöglichen ein effizientes Monitoring und die sensornahe Bewertung von Zustandsveränderungen. Darüber hinaus arbeitet das Institut daran, Prüfvorgänge künftig durch AR zu unterstützen, also durch die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung.

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